Baufinanzierung für Anfänger: Kostenkalkulation

Die Kostenkalkulation der Baufinanzierung kann für Anfänger zunächst pauschal erfolgen. Die Bauherren suchen sich ein Objekt aus, ermitteln dessen Gesamtkosten (Baukosten plus Grundstück), schlagen pauschal zehn Prozent für die Nebenkosten auf (Grunderwerbssteuer, Notar, Vermessung, eventuell Makler) und ziehen von dem ermittelten Betrag ihren möglichen Eigenkapitalanteil ab. Für die Summe, die dann übrig bleibt, ermitteln sie mit einem durchschnittlichen Zinssatz, der aktuell am Markt vorzufinden ist (siehe aktuellen Zinskommentar), die monatlichen Kreditkosten bei der gewünschten Laufzeit. Von diesen Kreditkosten können sie ihre aktuelle Kaltmiete abziehen, jedoch muss ein wenig Luft bleiben, weil sie im Eigenheim etwas teurer hinsichtlich der Nebenkosten wohnen werden. Beispielsweise müssen sie Wasser und Abwasser bezahlen.

Liefert die so kalkulierte Baufinanzierung dem Anfänger ein genaues Ergebnis?

Leider nicht, das ist das Schwierige an einer Baufinanzierung. Während der gesamten Planungsphase ändern sich die Kalkulationen, während der Bauphase nochmals. Wünsche ändern sich während der Planung, es ergeben sich neue Optionen. In der Bauphase treten Schwierigkeiten auf (sanierungsbedürftiger Boden, Pfusch am Bau, teureres Material als geplant), die leicht fünf bis 15 Prozent der veranschlagten Summe kosten können. Das müssen Anfänger bei einer Baufinanzierung immer einkalkulieren.

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